Alexander Mornhinweg | 03.11.2017

Inzwischen wird es sich im Kreise der Digitalgestalter herumgesprochen haben – Invision ist kurz davor, ein neues Tool auf den Markt zu bringen – und es verspricht, uns alle unsere aktuellen Workflows überdenken zu lassen: Invision Studio.

Die vorgestellten Features lesen sich wie eine Mischung aus Sketch und Adobe Experience Design, mit einer Prise Justinmind – und das wohl auch mit voller Absicht. Schließlich sind diese Anwendungen die direkten Wettbewerber, und zumindest Adobe XD ist ebenfalls erst kürzlich aus der Beta Phase entsprungen und wildert nun im Kundenkreis von Invision App.

Sollte Studio halten was es verspricht – und die eigentliche Gestaltung von responsiven Webseitenlayouts in die InVision Familie integrieren – kündigt sich wahrlich Denkwürdiges an:

»Zum wohl ersten Mal können Kreative ihren nahezu kompletten Workflow in einer einzigen, nahtlosen Umgebung realisieren.«

Zu viel behauptet? Eine kleine Analyse:

  • Egal ob Storyframes zu ersten Konzeptideen (Freehand!), responsive Wireframes oder ausgestaltete Seitenlayouts, das neue Invision Studio will genau diese bisherige Lücke schließen. Viele Komfortfunktionen wie Shared Libraries, Synchronisierung und „automatisches Responsive“ sollen zusammen mit dem attraktiven Preisgefüge den Konzepter und Designer von den bislang dominierenden Wettbewerbertools abbringen.
  • interaktive Prototypen für Usabilitytests und Kundenabnahmen – dafür ist InVision als Tool zur Erstellung und Kommentierung von Klickdummys schon länger bekannt. Wem die Animationsoptionen bislang zu gering waren, soll durch neue Möglichkeiten begeistert werden.
  • Saubere Dokumentationen mit Relevanz für die echte Frontend Umsetzung – auch hier gibt sich InVision keine Blöße mit dem inzwischen etablierten Inspect Feature.


Wieso ist das so spannend?


Als Digitalagentur entwickeln wir Konzepte, Design und Programmierung immer ganzheitlich und mit beiden Augen auf den jeweiligen Usecase gerichtet. Dafür sind schlanke, aber an den richtigen Stellen flexible und immer transparente Prozesse und Dokumentationen entscheidend. Je schlanker und dennoch flexibler unser Workflow ist, um so leichter ist dieses Ziel zu erreichen. Eine integrative Softwarelösung klingt da natürlich vielversprechend.

Wir sind gespannt und haben uns natürlich auch für die Early-Preview angemeldet.
Sobald Invision Studio verfügbar ist, könnt ihr hier mehr erfahren.

 

Was denkt ihr über Invision Studio? Was erhofft ihr euch als Kreative? Wir freuen uns über Kommentare.

Alexander Mornhinweg
Alexander Mornhinweg | 03.11.2017
0 Comments

Leave a comment

Keine Angst, deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Die erforderlichen Felder sind mit * markiert.