Andrea Conradt | 13.12.2016

Auch in diesem Jahr verzichtet 21TORR zu Weihnachten darauf, Kunden und Freunden des Hauses Geschenke zu machen. 21TORR spendet stattdessen, wie schon in den vergangenen Jahren, an eine gemeinnützige Organisation.

Im Vorfeld stellt sich immer die Frage: An wen spenden wir in diesem Jahr? Es gibt ja viele Initiativen und Einrichtungen, die sich über eine Spende freuen.

Diesmal fiel unsere Wahl auf ARTHELPS, eine Initiative, die mit Kunst und Kreativität sozial benachteiligten Menschen hilft. 21TORR unterstützt konkret das Projekt UN/HIDE: In einem Flüchtlingscamp nahe Mossul im Norden des Irak wird eine sogenannte „Kreativoase“ installiert, in der Kinder die Möglichkeit erhalten, mit Kreativität das zu verarbeiten, was sie erlebt haben. Das soll bei der Aufarbeitung helfen und ihnen zugleich Hoffnung geben darauf, dass sich ihre Lebenssituation wieder ändern kann. Weitere Infos zum Projekt und unserer Unterstützung gibt es hier.

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Auch wenn uns UN/HIDE schon emotional überzeugt hat – es war der Spirit von ARTHELPS, der uns sofort überzeugt hat. ARTHELPS wurde von Designern und kreativen Köpfen ins Leben gerufen, die die Organisation, geplant oder ungeplant, sehr schnell zu einer Marke machten. Sie steht für hochwertige Ästhetik und gut durchdachte Projekte, die stets auch mit einem Geschäftsmodell verbunden sind – aber nie als Selbstzweck.

Auf Basis der Ergebnisse aus Kreativworkshops entwickelt ARTHELPS kleine Mode-Kollektionen – T-Shirts, Hoodies, Taschen und Accessoires –, die im Online-Shop von ARTHELPS bestellt werden können. Alle Einnahmen aus dem Verkauf fließen unmittelbar in die Realisierung neuer Projekte, so dass ARTHELPS sich zum größten Teil aus eigener Kraft finanzieren kann.

ARTHELPS ist aber nicht nur ästhetisch und smart, sondern entspricht auch digital dem Zeitgeist. Die Initiative präsentiert sich im Web mit einer Website und einem Online-Shop, nutzt Online-Tools wie Slack für die Koordination des Teams und der Verteilung von Aufgaben und kommuniziert nach außen mit Arthelpern, Freunden und Unterstützern über Social Media-Netzwerke.

Aktionen und Workshops werden auf Facebook dokumentiert und geteilt. Insights von Workshops und Arbeitsergebnisse können auf Instagram verfolgt werden. Dabei konzentriert sich die Kommunikation immer voller Begeisterung auf die Projekte und ihre Ergebnisse; auf Charity Campaigning wie bei der Ice Bucket Challenge für ALS-Bekämpfung oder den No-makeup selfies für die Krebsforschung wird ebenso bewusst verzichtet wie auf plakative Spendenaufrufe.

Spenden und die Finanzierung der Projekte stehen nicht im Mittelpunkt der Kommunikation sondern die Ziele, die kleinen und großen Erfolge und die zwischenmenschlichen Erfahrungen der Arthelper. Und genau das macht ARTHELPS so bestechend sympathisch. Auf Facebook ist man gerne Freund von ARTHELPS, teilt gerne Beiträge und ist stolz darauf, ein digitaler Arthelper zu sein. Die Feedbacks auf Posts folgen prompt: liebenswürdig, individuell und authentisch. Mit jedem Kommentar wird die Leidenschaft spürbar, mit der ARTHELPS agiert.

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Das heißt aber nicht, dass ARTHELPS nicht auf Spenden angewiesen wäre. Auf der Website ist nachzulesen, wie man die Initiative unterstützen kann – mit Geld oder tatkräftig als Arthelper.

Das ist Charity Marketing at its best, ohne Kalkül und ohne Zusatzbudgets. ARTHELPS erreicht seine Ziele mit Herz, Verstand und viel Liebe zum Detail. Die Initiative will auch in Zukunft noch mehr Menschen mit Kunst Mut machen und Hoffnung schenken. 21TORR hilft dabei – nicht nur mit der Spende zu Weihnachten.

ARTHELPS ist ästhetisch, smart, liebenswürdig und digital. Vier Attribute, die perfekt mit den Werten von 21TORR zusammenpassen. 2017 wird es daher weitergehen mit unserer digitalen Unterstützung für UN/HIDE. Man darf gespannt sein.

Andrea Conradt
Andrea Conradt | 13.12.2016
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